Kommandozeile
Der Dämon kann auch von der Kommandozeile aus gestartet bzw. kontrolliert werden. Folgende Startparameter sind derzeit möglich:
-nodelay : die Konten werden sofort nach dem Start abgefragt und das festgelegte STARTDELAY übergangen
Sobald der Dämon läuft kann er über Signale an seine PID gesteuert werden. Die PID kann auf 2 Arten ermittelt werden:
- verwenden des Befehls "ps | grep tuxmaild" oder "pidof tuxmaild" und nutzen der kleinsten aufgelisteten PID
- auslesen aus der Datei /tmp/tuxmaild.pid z.B. mit "cat /tmp/tuxmaild.pid"
Damit kann nun die Konfiguration aktualisiert, die Kontenabfrage gesteuert oder der Dämon sauber beendet werden.
Konfiguration aktualisieren
Falls zur Laufzeit die Konfiguration geändert wurde kann der Dämon die neue Konfiguration einlesen ohne hierfür extra beendet und neugestartet zu werden:
kill -HUP <PID> bzw. kill -1 <PID>
Kontenabfrage steuern
Die Kontenprüfung kann ebenfalls unterbrochen und wieder gestartet werden ohne den Dämon zu beenden. Der erste Aufruf stoppt die Anfrage, ein weiterer Aufruf setzt diese wieder fort:
kill -USR1 <PID> bzw. kill -10 <PID>
Dämon beenden
Ein sauberes Beenden mit Sicherung der Datenbanken (falls aktiviert) erfolgt mit diesem Befehl:
kill -TERM <PID> bzw. kill -15 <PID> oder einfach mit kill <PID>
Zur Laufzeit des Dämon wird pro Konto eine Datenbank geführt, welche alle relevanten Daten enthält. Um den Flash zu schonen befinden sich diese Datenbanken unter /tmp/tuxmail.n (n = 0...9) im RAM. Beim Beenden werden diese Dateien nach /var/tuxbox/config/tuxmail gesichert damit sie beim nächsten Start nach /tmp zurückkopiert werden können und somit wieder zur Verfügung stehen.
Damit diese Dateien aber beim Herunterfahren der Box gesichert werden können muss der Dämon sauber beendet werden (bei AlexW ab 15.04.03 Standard) bevor das JFFS2-Filesystem ungemountet wird!
Scriptbeispiel zum Dämon beenden
kill -term $(</tmp/tuxmaild.pid)
sleep 3