In diesem kurzem
Howto geht's darum, wie man ne dbox2 ueber FreeBSD vom Netz bootet,
um z.B. ne aktuelle YADD zu testen. Fuer Linux sollte diese Anleitung
auch funktionieren.
Meine YADD liegt unterhalb
von
/phys/rd1/images/dbox2
Mein Server liegt auf 192.168.1.1,
inkl. DNS
Gateway ist auf 192.168.1.254
die Domaene ist
deadbull.org und gehoert MIR.
der dynamische DHCP-bereich beginnt
bei 192.168.1.11 - 128
meine NIC heisst fxp0 (Intel Etherexpress
100)
meine dbox-MAC hab ich selbstverstaendlich unkenntlich
gemacht
also die Pfadangaben und so entspr. anpassen!
Zutaten:
FreeBSD 4.5
isc-dhcpd aus der Ports-Collection
oder als .pkg
NFS Server
rarpd
tftp
ne YADD
evtl.
xinetd aus ports je nach gusto
etwas plan von Netzwerken, is also
nix fuer Maeuseschupser
Vorbereitung:
MAC:
Um
die Bbox ueberhaupt vom Netz booten zu koennen braucht man
UNBEDINGT
die MAC von der Kiste. Wenn diese schon am Netz haengt
und ne IP hat
kann man diese recht einfach durch ARP
abfragen:
bull:~# arp dbox
dbox (192.168.1.11) at
0:50:9c:xx:xx:xx on fxp0 [ethernet]
wenn sowas kommt:
bull:~#
arp dbox
dbox (192.168.1.11) at (incomplete) on fxp0
[ethernet]
einfach die box mal kurz anpingen.
DHCP:
den DHCP-Server entweder als package installieren
oder von ports
kompilieren:
cd /usr/ports# cd
net/isc-dhcp3
make all install
Die konfiguartionsdatei
liegt danach unter /usr/local/etc/dhcpd.conf.sample
und sollte
bearbeitet werden und dann unter dhcpd.conf gespeichert werden.
hier
meine Konfiguration:
# dhcpd.conf
#
# Sample
configuration file for ISC dhcpd
#
# option definitions
common to all supported networks...
option domain-name
"deadbull.org";
option domain-name-servers
192.168.1.1;
option subnet-mask
255.255.255.0;
default-lease-time 600;
max-lease-time
7200;
authoritative;
ddns-updates off;
ddns-update-style
none;
subnet 192.168.1.0 netmask 255.255.255.0
{
use-host-decl-names on;
range 192.168.1.11
192.168.1.128;
option subnet-mask 255.255.255.0;
option
broadcast-address 192.168.1.255;
option routers
192.168.1.254;
}
host dbox {
hardware ethernet
0:50:9c:xx:xx:xx;
fixed-address 192.168.1.11;
allow
bootp;
server-name "192.168.1.1";
filename
"/phys/rd1/images/dbox2/tftpboot/ppcboot";
}
Danach
sollte man noch in ./rc.d isc-dhcpd.sh.sample in
isc-dhcpd.sh
umbenennen, wenn der DHCP-server immer autom.
gestartet werden soll.
TFTP:
ich musste bei mir auch den tftpserver einrichten.
Dazu einfach die
/etc/inetd.conf bearbeiten und inetd neu
starten:
tftp dgram udp wait nobody /usr/libexec/tftpd tftpd
/phys/rd1/
images/dbox2/tftpboot
killall -HUP inetd
inetd
sollte dann natuerlich auch beim reboot gestarted werden, also in
der
/etc/rc.conf evtl. diese Zeile
einfuegen:
inetd_enable="YES"
Wer xinetd
verwendet, auch kein Problem, hier die sektion fuer tftp:
service
tftp
{
flags = REUSE NAMEINARGS
socket_type = dgram
protocol
= udp
wait = yes
user = nobody
server =
/usr/libexec/tftpd
server_args = tftpd
/phys/rd1/images/dbox2/tftpboot
}
und auch neu
starten:
killall -USR2 xinetd
RARP:
weil
wir gerade so schoen mit VI rummachen, die /etc/ethers und
/etc/hosts
bearbeiten:
ethers:
0:50:9c:xx:xx:xx
192.168.1.11
hosts:
192.168.1.11 dbox
und rarpd in
der rc.conf einschalten:
rarpd_enable="YES"
rarpd_flags="-s
fxp0"
rarpd starten:
rarpd -s fxp0
NFS:
Zum
kroenenden Abschluss fehlt nur noch die /etc/exports, so das die
box
nicht den kernel bootet sondern auch was sinnvolles tut
;-)
exports:
/phys/rd1/images/dbox2 -maproot=0
dbox
NFS-server dann noch in der /etc/rc.conf einrichten und
starten:
rc.conf:
nfs_server_enable="YES"
nfs_reserved_port_only="YES"
portmap_enable="YES"
/sbin/mountd
-n
/usr/sbin/portmap
/sbin/nfsd
nach der config-orgie
sollte man mit netstat -a kucken ob
tftp
bootps
aufgefuehrt
sind..
achja...
natuerlich noch die YADD entpacken
als
tar.gz/tgz
cd /phys/rd1/images/dbox2
tar xvzf
<pfad_wo_das_image_liegt>/yadd.tar.gz
als tar.bz2
cd
/phys/rd1/images/dbox2
tar xvjf
<pfad_wo_das_image_liegt>/yadd.tar.bz2
so... nu mal
die d-box resetten und hoffen das 'se vom Netz bootet.
(c)
Eisofen, Dietzenbach 25.5.02